Steckbrief Toby of Forestsprite

 
 
 
 

Toby of Forestsprite, mein Feuer auf Wolkenfüßen, mit ihm fing alles an

 

 

 

Es war einmal, so fängt seine Geschichte an. Ich sah ihn, das erste Mal, so süß, so klein, mein Traum den ich schon immer geträumt hatte, und es sollte war werden.

Er zog im Oktober 1991 bei uns ein und bereicherte unser aller Leben mit seinem Charme. Es sollte nur für kurze Zeit sein, aber diese Zeit war sehr intensiv und wunderschön.

Wenn Sie möchten, lesen Sie mit mir seine Geschichte und tauchen Sie ab mit uns in die Vergangenheit. 

 

 

 
 

Feuer auf Wolkenfüßen                       

 

                                                              Bevor Toby auf die Welt kam

Das hatte ich mir schon immer gewünscht, nein nicht nur gewünscht, das war viel mehr, eine rote Katze, mit längerem Fell. Dieser Wunsch verstärkte sich, als meine Daschi eine braun getigerte Bauernkatze mich nach über 18 Jahren verlassen musste. Es war so still und ruhig geworden, so still und ruhig, das ich es nicht mehr ertragen konnte, und auch nicht mehr wollte.

Es begann alles ganz harmlos mit dem Besuch einer Katzenausstellung in meiner kleinen Heimatstadt Waltrop. Dieses Gefühl, zwischen so vielen schönen Katzen zu sein die Faszination in die leuchtenden Augen einer Samtpfote zu blicken, stimmte mich so glücklich, dass meine Augen feucht wurden, und die Gedanken in meinem Kopf nur so kreisten. Alle haben sie Katzen, und nicht nur Eine, und ich, ich habe gar keine, dieser Gedanke befeuchtete meine Augen so sehr, das all diese schönen Miezen verschwammen, bis hin zur Unkenntlichkeit. Meine Mutter die mich begleitete bemerkte das natürlich. Sie war die Einzigste die wusste was für Gefühle mich übermannten, und sie war es, die fleißig Visitenkärtchen sammelte, und mit den Züchtern hinter den Käfigen Kontakt aufnahm, was wir aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten, das wir mit dem Züchter sprachen, von dem ich später fünf Katzen bekam.

Einige Wochen nach der Ausstellung nahte mein Geburtstag, das war die Gelegenheit ganz deutlich zu machen was ich wollte. Mein Mann kannte es nicht mit Tieren in der Wohnung zu leben, und zu Dachi hatte er keinerlei Bezug, er duldete sie nur, weil  ich sie schon immer hatte, nur eine neue Katze, das kam für ihn nicht in Frage. Zwei Welten prallten auf einander, und was nun, wie sollte es nur weitergehen. Letztenendes gab er nach, und willigte ein.

Nur gut das meine Mutter auf der Ausstellung so fleißig Visitenkärtchen ein gesammelt hatte.

Mit mir passierte etwas unglaubliches, der Gedanke wieder eine Katze zu bekommen, und dann noch eine Rassekatze, in Feuerfarben, rot,  versetzte Berge, es verlieh  mir dem Mut ans Telefon zu gehen, um fremde Menschen an zu rufen, Züchter, die mehr verstanden von Katzen wie ich. Mit jedem Telefonat wurde mein Willen stärker, und es waren sehr viele Telefonate die Folgten. Dann endlich hatte ich einen Züchter am Telefon, der Katzenbabys hatte, die waren zwar nicht rot, aber da waren Babys, Katzenkinder die auch ich hätte haben können. Ganz begeistert erzählte ich meiner Mutter davon, sie bremste mich aus, und sagte, du wolltest doch eine rote Katze, warte doch noch etwas, es gibt bestimmt ein Züchter der für dich ein rotes Katzenmädchen hat, in der Zucht ist das doch anders, da kannst du auswählen, und dir dein Traum erfüllen.

Oh, wie recht sie hatte, ich folgte ihren Rat, und telefonierte weiter. Keine Ahnung wie viele Züchter ich schon am Telefon hatte, keiner konnte mir dem Wunsch eines roten Kätzchens erfüllen.

Zm X-ten mal wählte ich eine Nummer weit weg von zu Haus, mein Traum erschien unerfüllbar zu sein, doch Heute sollte alles anders werden.

Voller Erwartung frage ich nach einem roten Kätzchen, und wie sehr ich mir eines wünschte. Die Züchterin am Telefon hatte eine sehr angenehme Stimme und sie hörte mir genau zu. Leider hatte auch sie zu diesem Zeitpunkt kein passendes Kätzchen für mich. Sie muss wohl gemerkt haben wie enttäuscht ich war, und erzählte mit, das sie eine Katze hätte die bei der nächsten Rolligkeit gedeckt werden sollte, und durchaus die Möglichkeit bestünde das ein rotes Katerchen fallen könnte. Katerchen, es sollte doch ein Mädchen sein. Die Züchterin Frau Schwermer war sehr geschickt im Umgang mit Worten, und erklärte mir, wie das ist mit der Vererbung rot. Das war das erste Mal das mich ein Züchter wirklich ernst genommen hatte und mir sogar erklärt hat warum es so schwierig ist ein rotes Mädchen zu bekommen.

Obwohl  ich schon zappelige Füße bekam, beschloss ich gleich am Telefon auf diesen Wurf zu warten. Ich fühlte mich so verstanden, ernst genommen, und es war ein schönes Gespräch. Sofort nach dem Telefonat erzählte ich das meiner Mutter, die sichtlich erleichtert war, das ich endlich einen Züchter gefunden hatte, der mir meinen Traum erfüllen konnte, wenn da nicht der kleine Unterschied der Geschlechter wäre.

In den nächsten Wochen kreisten meine Gedanken nur um diese Katze, ob sie wohl schon rollig war, jeder Tag am Kalender bekam eine neue Bedeutung, jeder wurde abgehakt, mit dem Gedanken wieder einen Tag näher an meinem Traum zu sein.

Einige Zeit später, es kribbelte so in meinen Fingern wählte ich wieder diese Telefonnummer, um mich zu erkundigen, und wieder hörte ich diese mir vertraute Stimme. Die Züchterin hatte gute Nachrichten für mich, jepeee, endlich es geht voran. Sie gab mir den Geburtstermin, und machte mit Hoffnung. Dieses Gefühl, ich kann es immer noch nicht beschreiben, es war überwältigend.

Der Kalender bekam ein ganz dickes rotes Kreutz, und wieder wurde jeder Tag abgehakt. Für mich gab es in den folgenden Wochen nur ein Thema, Feuer auf Wolkenfüßen. Ich malte mir aus, wie es wohl sein würde, wenn eine rote Katze, eine Rassekatze mein Leben bereichert, sie in meinen Armen liegt und schnurrt, ach wie hatte ich das vermisst. Es kann schon sein das ich allen fürchterlich auf den Wecker gegangen bin, nur meine Vorfreude war so unendlich groß, ich konnte nicht inne halten, die ganze Welt sollte erfahren wie glücklich ich war.

Der Tag der Geburt näherte sich, ich wusste, dass diese Katze Ellis in guter Hoffnung war, das Telefon hatte es mir verraten, meine Nervosität stieg Tag für Tag. Als das rote Kreutz auf dem Kalender errecht war, bremste mich meine Mutter wieder etwas ab, wie immer hörte ich auf sie, und ließ noch ein paar Tage vergehen. Aber dann musste es sein, den Hörer von der Gabel genommen die Nummer eingetippt, und am anderen Ende war die vertraute Stimme, ich glaube ich habe mich ziemlich dumm angestellt, so aufgeregt war ich, fand die passenden Worte nicht, nur gut das die Züchterin Verständnis hatte. Was dann kam, veränderte mein, unser aller Leben.

Ellis hatte in der Nacht zuvor Babys zur Welt gebracht, Jeppeeee, und Einer sollte meiner werden. Nun war es so weit, mein Traum ging in Erfüllung. Zeitnah machten wir einen Besuchstermin aus, der Termin meines Lebens, und wieder bekam der Kalender ein dickes rotes Kreutz. In den Nächsten Tagen planten meine Mutter und ich die Reise ins ferne Örtchen, noch nie war ich so weit gefahren, und doch habe ich mir das zugetraut, mit meiner Mutter an der Seite, was sollte da schon schief gehen. Meine Nervosität schien keine Grenzen zu haben, je näher der Tag kam, um so schlimmer wurde es. Und nun, war er da der Tag an dem wir unseren Toby das erste mal besuchten.

Auf dem langen Weg dort hin, es waren immerhin 300 Kilometer, gab es nur ein Thema, ich glaube für meine Mutter war es nicht so angenehm, doch freute sie sich für mich mit, und ließ sich gar nichts anmerken. Dort angekommen holte uns wie besprochen die Züchterin ab, es war eine herzliche Begrüßung, es war die Stimme die ich  kannte, und ich fühlte mich gleich wohl. Wir fuhren zu ihrem Haus, dort hin wo vermutlich noch mehr so schöne Katzen lebten.

Ja, und genau so war es dann auch.  

 

 

Feuer auf Wolkenfüßen                       

 

                                                                  Erste Begegnung

 

Schon gleich im Flur begrüßte uns so ein hübsches buntes Samtpfötchen, sie schlich mir um die Beine, guckte hoch zu mir, und lud mich zum streicheln ein. Wir sind dann weiter, meine Aufregung war nicht zu übersehen, dann war es so weit, im Wohnzimmer stand ein großer Karton, der Karton, der Karton aller Kartone. Der Mann der Züchterin führte mich dort hin, auch er macht einen ganz ruhigen Eindruck auf mich, ganz im Gegenteil zu mir. Ich konnte es kaum abwarten der erste Blick hinab in den Karton. Da war er, mein Feuer auf Wolkenfüßen, ein kleines rotes Bündel Katze, so klein so zart, so süß. Ich setzte mich auf die Couch die neben dem Karton stand, denn meine Knie wurden weich, die Blicke galten nur meinem Toby, alles andere rundherum verschwand wie im Nebel. Irgendwann habe ich dann eine Stimme gehört, die des Züchters, er schupste mich ganz leicht an, guckte mir in die Augen, und meinte ich könnte Toby mal auf die Hand nehmen. Wie ich sollte, durfte, in den Karton greifen und den kleinen Feuerteufel  rausholen, neeeee, das geht doch nicht, was mag wohl die Katzenmama dazu sagen. Bevor ich mich versah, reichte die Hand des Züchters in den Karton, holte Toby heraus, und setzte ihn mit auf meine Hand. Dieser Moment wird mir für immer ein ganz Besonderer bleiben, mein Traum in meiner Hand, ein kleiner roter Kater mit weißen Füßchen und stahlblauen Äugelchen. Mein Herz klopfte, und dann fuhr ganz automatisch meine andere Hand zu Toby, streichelte sie, mit zwei Fingern, seinen kleinen roten Körper. Eigentlich war die Entscheidung ihn zu nehmen schon beim ersten Telefonat gefallen, aber jetzt, wo ich ihn gesehen und anfassen durfte, gab es kein zurück mehr. Einige Stunden verbrachten wir dort, es waren sehr angenehme Stunden, Stunden die meinen Traum in Erfüllung brachten .

 

 

euer auf Wolkenfüßen                          

 

                                                                 Tobys Einzug   

 

Und wieder gab es auf meinem Kalender ein dickes, super dickes rotes Kreuz, dieses war der Tag aller Tage, der Tag an dem Toby zu uns kommt, darauf habe ich so lange gewartet, und bald war es so weit. In der Zwischenzeit gab es wie immer, und noch verstärkt nur ein Gesprächsthema, Toby. Alles rund um die Katz wurde tausendmal beredet, immer und immer wieder, jeden Tag, ich weiß nicht wie meine Familie das ausgehalten hat. Alles haben wir vorbereitet, denn Toby sollte es gut haben. Wie so oft holte ich die Post aus dem Briefkasten, was war das, Post von Schwärmer. Eilig öffnete ich noch im Hausflur den Brief, was war darin, ein Bild von Toby, ein paar nette Zeilen dazu, das reichte um mich aus dem Häuschen zu bringen. Die Tage und Wochen vergingen. Das Telefon schellte, wie das so Telefone so tun, am anderen Ende war die Züchterin. Sie berichtete mir von Toby, und fragte ob und wann wir ihn holen wollten. Am liebsten jetzt, sofort auf der Stelle, rein ins Auto und los geht’s. Das ging natürlich nicht, also bestätigte ich noch das rote Kreutz auf meinem Kalender, das schon am Wochenende war. Es waren nur ein paar Tage, wie viele Tage oder Monate hatte ich schon gewartet, aber diese paar Tage waren Jahrelang, zumindest kam es mir so vor.

Nun war es so weit, der dick rot angekreuzte Tag war da, und wir, meine Mutter und ich, machten uns auf den Weg.

Es war wie schon beim ersten Besuch sehr angenehm, natürlich hatte ich nur Toby in Visier. Nach geraumer Zeit, meinte der Züchter so ganz nebenbei, den können sie ruhig mal ausstellen, der Kater ist gut. Wie, wo was, Ausstellen, meine Gedanken, ich auf einer Ausstellung, nee, das bestimmt nicht. Meine Mutter hingegen fand seine Anregung sehr interessant, und hinterfragte wie das so abläuft. Herr Schwermer holte ein paar Formulare, Anmeldeformulare, und erklärte wie das geht. Ja, für mich waren das noch alles spanische Dörfer, und nicht real, denn vorstellen konnte ich mir das nicht. Wir nahmen die Anmeldeformulare mit, ja, ja, die kann man ja im Schrank erst einmal verschwinden lassen, so meine Gedanken.

Nun war es an der Zeit, nach Haus zu fahren, mit meinem Traum Toby. Die fahrt dauerte 3,5 Stunden, Toby war während dessen recht entspannt und schlief viel, das war ein toller Anfang.

Zuhause angekommen ließen wir ihn gleich aus dem Cannel, ganz stolz kam er heraus, und erkundete sofort sein neues Reich. Er war schon so selbstbewusst, so unerschrocken, und aufgeschlossen, das hatte ich nicht erwartet. Kurz danach kamen mein Mann und mein Sohn nach Hause, Toby ging gleich auf die Beiden zu und beschnüffelte sie, so ganz nach dem Motto, wer seit ihr denn, diese Aufgeschlossenheit behielt er bei. Im Sturm hat er auch die Herzen der Beiden erobert, er war von dato unser neues Familienmitglied, mein ganzer Stolz, mein Leben. Das lange Warten, die fielen Telefonate die Aufregung, für all Das wurde ich so reichlich belohnt. Jeder Tag war ein Glückstag, ein Tag an dem es sich wieder lohnte zu leben, sich zu freuen,  und zu zu schauen wie Toby langsam heranwuchs.

 

Feuer auf Wolkenfüßen                        

                                                                   Sein Leben

 

Zu diesem Zeitpunkt war mein Sohn erst 4 Jahre alt, er kannte natürlich die Anwesenheit einer Katze, die von meiner verstorbenen Daschi, nur sie war alt und Krebskrank, Toby hingegen jung und voller Tatendrang. Die Beiden hatten sehr viel Spaß miteinander, Toby kam in einen seiner großen LKW`S, und schon ging es los, durch die Wohnung kreuzt und quer, es kam schon mal vor, das die Laderampe hochklappte  und Toby runterrutschte, plumps war`s passiert, das machte nichts, Toby wieder rauf gesetzt und weiter ging`s. Beide hatten sichtlich viel Freude daran miteinander zu spielen. War es schön, so sind die Beiden in den Garten gegangen, Halsband angelegt lange Leine dran, die Treppen runter und ab in den Garten. Manchmal juckte ihm das Fell, die dollen 5 Minuten dauerten schon mal etwas länger, er erklomm nicht nur einmal die Gardinen, die Textiltapete bis zur Decke hinauf, krallte sich in die Ledercouch, verschob so manchen Teppich und im Parkett war hier und da sein Antrieb zu sehen. Es gab auch ganz ruhige stille Momente, die im Bett kuscheln mit meinem Sohn.

Nach geraumer Zeit, meine Mutter hatte es nicht vergessen, die Worte des Züchters, den können sie ruhig mal ausstellen, der Kater ist gut, erinnerte sie mich daran. Oh Gott, oh nee, warum hatte sie das nicht vergessen, ja Mütter sind nun einmal so, kramte ich die Formulare heraus. Es war schon klar das sie etwas fand, eine Ausstellung, zu der wir fahren könnten. Ja so geschah es dann auch. Toby angemeldet, und etwas später machten wir uns auf den Weg nach Bremen. Ja, Toby ist gut den können sie ruhig mal ausstellen, Worte die alles veränderten. Für mich war Toby so wieso der Schönste der schönen Katzen, der roteste der Roten, der Liebste der Liebsten, mit dem Gedanken sind wir los.

Auf dieser Ausstellung begegneten wir Schwermer, die Züchter, und nicht nur das, sie saßen sogar neben uns. Gut das sie da waren, denn sie konnten uns sagen was wann passiert, und wie das so abläuft. Ich hatte doch keine Ahnung, wurde förmlich da rein geschupst, und gleich beim ersten Mal belohnt. Der Züchter hatte recht, der ist gut den können sie ruhig mal ausstellen, Toby war wirklich gut, nein er war besser, nee, er war klasse, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Schwermers am schmunzeln, ich stolz wie Oskar, meine Mutter hatte recht, zeig doch was du hast, und damit war alles besiegelt, ich wollte mehr, der ganzen Welt mein Feuer auf Wolkenfüßen zeigen.

Auch die 2te, 3te und ich weiß nicht die Xte Ausstellung war Erfolgreich, denn Toby hatte sich zu einem tollen Kater entwickelt, zwar noch jung aber er hatte alles was ein Maine Coon Kater haben sollte, zumindest dachten wir das bis dato. Die große Ernüchterung ließ nicht mehr lange auf sich warten. Toby war wie immer guter Dinge, rausgeputzt wie sich das für ein gut gehüteten und gepflegten Kater gehörte, der Richter begann mit seiner Arbeit, alles war gut, bis er seinen Griff Tobys Männlichkeit wittmete, er stockte, fühlte genauer, guckte uns an, und sagte der Kater hat nur ein Hoden, wie nur ein Hoden, ja, ich fühle nur ein Hoden. An diesem Tag bekam Toby das erste Mal eine Abfuhr, und das Desaster nahm seinen Lauf.

Mein Tierarzt bestätigte die Aussage des Richters, ich verstand nicht was daran so schlimm sei, es schadet ihm doch nicht, er ist doch nicht krank deswegen. So entsetzt wie meine Mutter war, erzählte sie das einer ihr bekannten Perserzüchterin, sie empfahl uns einen angeblich sehr guten kompetenten Tierarzt, zu dem sollten wir gehen.Das taten wir auch. Zunächst ließ ich die Jährlichen Impfungen bei ihm durchführen, und konfrontierte ihm mit unserem Problem. Er riet zur Kastration, na gut, ich hatte schon ernsthaft darüber nachgedacht, zog es aber noch etwas heraus.

In der Zwischenzeit wuchs Toby zu einen Geschlechtsreifen Kater heran, der nun andere Dinge im Kopf hatte. Er tat das was Kater tun, auf Brautschau gehen, dazu benutzte er unsere Wohnung, sein Zuhause,  was sollte er denn sonst benutzen.

 

 

Feuer auf Wolkenfüßen                           

 

                                                  und alles sollte anders kommen

Nach etlichen Grundreinigungen und versuchen Toby seine Brautschau zu vermiesen, entschloss ich dem ein Ende zu machen, machte ein Termin bei diesem Tierarzt zur Kastration, denn schließlich wollten wir alle wieder friedlich mit einander leben, und auf Ausstellungen ging das auch mit einem Kastrat.

Wir brachten Toby dann zum Tierarzt, da es sich nicht um eine normale einfache Kastration handelte, besprach der Tierarzt sein Vorgehen, dann verschwand er mit Toby im Op. Es dauerte doch recht lange, und machte mir schon Gedanken. Meine Mutter beruhigte mich, obwohl sie selber nervös war. Als wir Toby dann wieder sahen befand er sich noch im Tiefschlaf. Uns wurde die Operationswunde gezeigt, die sehr lang war, und das weitere Vorgehen besprochen. Danach fuhren wir alle nach Hause.

Die Stunden vergingen, und es wurde Abend, Toby jedoch befand sich immer noch im Tiefschlaf, er fühlte sich kühl an, obwohl wir ein Wärmekissen unter ihm gelegt hatten, ihn zugedeckt und an die Heizung gelegt hatten. Ich rief bei dem Tierarzt an, der noch in der Praxis war, und bekam gesagt, das ich mir keine Sorgen machen müsse, das sei bei dem großen Operationsfeld nichts ungewöhnliches. Die Stunden vergingen, ein neuer Tag brach an, doch für Toby war es immer noch Nacht. Eine ganz leise Reaktion auf meine Bemühungen hin konnte ich feststellen, das war alles. Meine Mutter rief dann beim Tierarzt an, und schilderte die Situation. Gleich sind wir mit ihm dort hin gefahren, um gesagt zu bekommen, das es keine ungewöhnliche oder gar brenzlige Situation sei. Mein Junge bekam eine Infusion einige Medikamente injiziert, und ein Tablettchen bekamen wir mit nach Haus. Im laufe des Tages kam er so ein bisschen zu sich, dieser Dämmerzustand veränderte sich in den nächsten Stunden nicht, er war immer noch kühl, die Pupillen groß, und Wasser hatte er immer noch nicht gelassen. Toby bekam dann schlecht Luft, er hechelte wurde unruhig, worauf ich beim Tierarzt wieder anrief, der befand sich aber im Wochenende, und wir standen allein mit Toby da.

In der Nacht spitzte sich die Lage zu, so das eine Hundezüchterin die in der Nähe wohnte, sich anbot, mit uns zu einem Nottierarzt zu fahren. Als der Tierarzt Toby sah, handelte er sehr schnell, versorgte ihn mit allem was machbar war, so das wir wieder nach Hause fahren konnten. Tobys Zustand verschlechterte sich Zusehens, er bekam kaum Luft war panisch und die Laute die er von sich gab, klingen heute noch in meinen Ohren. Es kam dann zum Erbrechen, und ich stützte ihn, sein Puls fing an zu rasen so schnell das ich keine einzelnen Schläge mehr fühlen konnte, danach war alles vorbei, Toby verstarb in meinen Händen, in der Hand, die ihn vor ein Jahr das erste  mal getragen hatte.

 An diesem Sonntag starb mein Toby, er nahm ein Teil von  mir mit, und ich habe es ihm gerne mit gegeben, meinem Feuer auf Wolkenfüßen.

 

 

Feuer auf Wolkenfüßen                        

                                                    Irgendwann geht wieder die Sonne auf       

Das ist sie auch

Nach dem Tot von Toby, war es wieder still und leise, meine Trauer unendlich groß, so das ich entschlossen war, wieder von Vorn an zu beginnen..

Im laufe der Zeit zogen dann meine Forestspite Ellis , ihr Bruder Jerry, seine Tochter Abby, Tochter Alexis Marsupilami und Tante Lizzy bei mir ein, es folgten dann meine Ginger Ale, Fancy Flanella, Patchet Penny, Isabella, und ihre Töchter Jasmin und Julietta.   

Einige von ihnen sind mittlerweile schon zu Toby gereist, Silberstern Ellis, Kater Jerry, Alexis Marsupilami, Tante Lizzy, und Patchet Penny , und Allen habe ich etwas von mir mitgegeben, meine Liebe, die niemals enden wird.