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Vor nicht all zu langer Zeit

An dieser Stelle möchte ich meine Reise in die Vergangenheit fortführen, ob wohl es noch nicht all zu lange her ist gehört es doch schon zur Vergangenheit.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Diese Aufnahme entstand am 01.06.1997 und zeigt meine Mutter mit ihrem Sonnenstern Ellis. Ihr ist es zu verdanken das es unsere kleine Hobbyzucht gibt. Als ich meinen ersten Kater Toby bekam, drängelte sic ständig mit den Worten, " du weißt doch was der Züchter gesagt hat, den können sie ruhig mal ausstellen, der Kater ist gut, also tu es doch auch, ich fahre überall mit dir hin ". Eigentlich hatte ich nicht so den richtigen Mut dazu, aber ich tat es doch, und so ist es ihr zu verdanken das es unsere Samtpfoten gibt. Nach ihren Tot im Jahre 2000 wollte ich alles aufgeben, allein der Gedanke immer allein auf Ausstellungen fahren zu müssen  und niemanden mehr um Rat fragen zu können war unerträglich, doch was hätte sie dazu gesagt?  Also machte ich weiter, und ich bin mir sicher, das sie sehr stolz sein würde. 

 

 
 
 

Oh man, war sie ein kleiner süßer Wonneproppen, wer kann da schon widerstehen, ich ganz bestimmt nicht. Als sie bei uns 1993 einzog erhellte sie mit ihren Antlitz mein Herz. Schlau wie ein Fuchs flink wie ein Wiesel und leuchtende Augen heller wie Sterne am Himmel all das schenkte sie mir. Gibt es etwas schöneres ? Ellis ist am 26.04.2004 von uns gegangen, aber eines ist geblieben, all die schönen Erinnerungen die niemand mir nehmen kann.

 

 
 

Als ich sie zum ersten Mal auf der Weide eines Pferdehändlers Sah, war es um mich geschehen, sie, und nur sie sollte es sein. Warum weiß ich eigentlich bis Heute nicht einmal selbst genau, aber eines weiß ich jetzt, es war genau die Richtige. Sie sollte Stella heißen und kam am 20.08.1986 zu mir. Viele Kilometer hat sie mich auf ihren Rücken getragen, und so manches Feld haben wir im gestreckten Galopp überquert, ihr Temperament war oft kaum zu bremsen, bis an jenem Tag als die Kraft sie verlassen hatte. 19 Jahre waren wir ein Team und keinen Tag davon möchte ich jeh missen,

 

 
 

Was war das für eine Aufregung, als sie zur Welt kam, unser allerliebster Schatz, so winzig war sie, und ihre Mama wollte sie nicht. So viel hat sie durch gemacht, und gekämpft hat sie um ihr Leben, und sie hat es geschafft. Süppchen war die Freundin meines Sohnes, und die Beiden haben so viel mit einander erlebt. Es war ein wunderschöner Tag, die Sonne schien, und Christian legte ihr das Halsband an, befestigte ihr Körbchen an sein Fahrrad und los ging die Fahrt, kreuz und quer durch unser Örtchen, stolz wie Oskar, denn keiner hatte eine Katze die im Körbchen saß und es toll fand, mit dem Fahrrad  gefahren zu werden. Erst Stunden später kamen sie wieder, glücklich und zufrieden müde von der langen Fahrt, gingen sie, wie sollte es auch anders sein gemeinsam zu Bett, und hofften das diese Tage niemals  ein Ende fänden.

 

 
  

Die Jahre vergehen, und mir kommt es fast so vor als ob mich die Gegenwart eingeholt hat. Als er verstarb, im November 2008, verlor nicht nur ich meinen Vater, auch unser alter Junge Jerry verlor seinen Daddy. Jerry war sein Junge, er hat ihn nach Strich und Faden verwöhnt und ihn zu seines Gleichen gemacht. Ja wen  sollte er sonst auch noch  verwöhnen?, es war ja keiner mehr da, denn meine Mutter ist schon vor über 8 Jahren gegangen. Nun habe ich keine Eltern mehr, es bleiben alte Bilder die zum Träumen einladen und mich durch mein Leben für immer begleiten.

 

 
 

Es ist mal gerade ein paar Monate her, und schon gibt es eine neue Geschichte in meinem Leben. Wie sehr hatte ich mich darauf gefreut endlich eine Tochter von Joshi zu bekommen, und nun war es so weit, was keiner ahnen konnte das sie eine seiner Letzen war, um so stolzer war ich sie bekommen zu haben. Sie sollte für immer bei uns bleiben, viel viele Jahre lang. Dann passiert etwas unvorhergesehnes. Am 01 05 2009, es schien zu erst ein schöner Tag zu werden, und die Tür zum Freigehege stand auf, wie immer war Penny mit ihrer Tochter draußen, ab und an kam sie hoch, so auch an jenem Nachmittag, sie schlich mir um die Beine, Schwänzchen hoch, und schwups hörte ich wie sie die Treppe herunter lief. Kurze Zeit später verdunkelte sich der Himmel und ein Gewitter zog auf. Es wurde Zeit die Beiden rein zu holen, ging hinunter und rief sie. Aber Penny kam nicht. Komisch dachte ich, denn sonst kam sie immer. Also ging ich hinaus um zu schauen wo sie steckt. Penny war da, aber sie war gegangen, sie lag im Gras und ihre Seele auf der 'Reise ins Jenseits.

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 
 
 
 

Meine Reise in die Vergangenheit geht noch weiter, kommen Sie mit in die  "War es nicht erst Gestern" Vergangenheit